Deutungskontroversen, Symbolisierungsprozesse und Sinnstiftungen. Der Blick der Geisteswissenschaften auf ein neues Zeitalter
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| Projektziel |
Zu den zentralen, bisher aber nicht in kooperativer Form behandelten Anfragen an die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung gehört eine systematische Untersuchung der Gestaltung der Globalisierung in Europa aus Sicht der Geistes- und Kulturwissenschaften. Im Sinne einer über das Ökonomische hinausgehenden Verortung dessen, was Globalisierung bzw. Globalität bedeutet, wird im Rahmen dieses Projekts vor allem überall dort eine Neubestimmung dessen vorgenommen, was die Welt ausmacht, wo bisher entsprechend starke Geltungs- und Deutungsansprüche in den europäischen Traditionen formuliert wurden. Im Mittelpunkt steht demnach die Frage, was Globalisierung bzw. Globalität über das Ökonomische hinaus in Bezug auf geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen bedeutet.
Damit baut dieses Projekt auf früheren Forschungsarbeiten des ZEI zur vielschichtigen Thematik der europäischen Identität auf. Das ZEI hat im vergangenen Jahrzehnt mit seinen Forschungen immer wieder exemplarische Annäherungen an die für die Herausbildung der politischen Identität Europas relevanten Fragen im Kontext der europäischen Identitätsbildung – unter Einschluss des Dialogs der Kulturen – vorgenommen. Dabei hat sich das ZEI bereits den verschiedensten geistes- und kulturwissenschaftlichen Methoden und Fachrichtungen geöffnet. Das Forschungsprojekt „Die Gestaltung der Globalität“ führt diese Ansätze systematisch weiter. |
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| Projektstruktur |
Nachdem sich das ZEI seit Beginn seines Entstehens mit vielfältigen Aspekten der europäischen Identität befasst hat, beispielsweise mit der Frage der Beziehung der politischen Identität Europas zu den kulturellen Traditionen Europas, wird das Verbundforschungsprojekt „Die Gestaltung der Globalität“ in Kooperation mit verschiedenen Fächern der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn entwickelt und durchgeführt. Das Projekt nimmt in interdisziplinär angelegten Arbeitskolloquien eine Standortbestimmung im globalen Ideen- und Deutungswettbewerb und eine Überprüfung der Haltbarkeit bis dato formulierter universaler Aussagen bzw. deren Adaption in der globalisierten Welt vor. Aus diesem Austausch entstehen Publikationen, die Ideen, Kontroversen und Erkenntnisse des Projekts wiedergeben. Weitere Projektelemente sind in Vorbereitung. |
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| Projektmitarbeiter |
Prof. Dr. Ludger Kühnhardt, Prof. Dr. Tilman Mayer, Ruth Knoblich, Wiebke Drescher |
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| Publikationen |
Bitte klicken Sie hier für die Liste der Publikationen, die bisher aus dem Forschungsprojekt entstanden sind. |
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| Kontakt |
Wiebke Drescher
Tel.: +49-(0)228 / 73-17 66
Fax: +49-(0)228 / 73-49 85
Email: wdrescher@uni-bonn.de |
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